08160340Highlights einer außergewöhnlichen Reise

von Skorpionen und Flöhen

Wer eine Reise tut, kann etwas erzählen... Manches auf diesem Benefizfußmarsch war planbar. Gewisse Schwierigkeiten ahnten wir von Haus aus, dass sie auf uns zukommen würden. Andere "Kleinigkeiten" waren uns vor deren Eintreffen zum Glück nicht bekannt. Das war gut so...

  • 08246911ab dem 16. April regnete es 6 (!) Wochen lang fast täglich oder/und nächtlich
  • bis zu 1 Meter Schnee mit dichtem Schneefall wartete am Annaberg, NÖ
  • vier Wochen lang mehr als 40°C im Schatten in den Sierras (Hochebenen) in Spanien
  • 30 Kilo und mehr pro Person in den Rucksäcken (Verpflegung, technische Ausrüstung ...)
  • zweimaliger Stich eines schwarzen, rund 7 cm großen Skorpions in Agadir in die rechte Hand von Xaver
  • "freundschaftlicher" Besuch von 100en Flöhen in unseren Schlafsäcken in der Wüste, kurz vor Boujdour (Ende Oktober)
  • Schlafplätze zu mehr als 80% irgendwo im Freien - grüne Wiesen, dunkle Wäldern, gepflügte Felder, steinige Strände
  • 08463095verwirrende Sandwege im Busch von Senegal, die uns zumindest einmal gravierend fehl leiteten

ein teurer Esel-Kauf in Sidi Ifni, Marokko

  • unser "Junior" befreite sich schon in der ersten Nacht von seinen Fußfesseln und tauchte in den umliegenden Hügeln unter
  • regelmäßig - in kürzer werdenden Abständen - beschloss er, Pause zu machen und ließ sich einfach fallen
  • in Laayoune gab er, ebenso wie unser marokkanischem Begleiter Rashid, aufgrund von Fußproblemen auf
  • infolge dessen tauschten wir sie gegen einen neuen, größeren Esel und einen neuen Begleiter, Salek, ein

08420765großer, weißer Eseln mit Anhänger

  • für unseren "Big blanc" ließen wir ob der langen Distanzen in der Westsahara eigens einen kleinen Eselanhänger bauen
  • er wollte ebenfalls abhauen - allerdings erst in der letzten Nacht vor Dakhla
  • bei dieser Flucht schleuderte er Willi in den Sand
  • am Ende in Dakhla bekamen wir für ihn samt Anhänger letztendlich nur eine geringe Ablöse

"wir sind da..." - erleichtert und mit Tränen

0846330508463502Ja, und dann, am 23. November, standen nach 7 1/2 Monaten ereignisreichem Wandern plötzlich Kinder und andere Bewohner des Dorfes Mbaling vor uns - rotweißrote und senegalesische Flaggen in der Hand. Gegen 14 Uhr erreichten wir unser das Dorf und damit das Ende unserer Reise. Die Emotionen, die uns in diesem Momente durch das Herz flossen, sind mit Worten nicht zu beschreiben. Wir waren da, und jeder Augenblick dieser Reise, jeder noch so schmerzhafte Schritt war es wert, gegangen worden zu sein. Ein Fest mit Trommelklängen und Tänzen hieß uns willkommen. Am späten Nachmittag gingen wir dann die letzten offiziellen Meter zum Haus unseres leprakranken Freundes Thierno Diop.

Allen Menschen, die uns auf dieser Reise geholfen oder sonstwie begleitet haben, ein DANKE aus tiefstem Herzen. Ohne euch hätten wir so manche Hürden nur schwer geschafft. Und so mancher guter Gedanke von Freunden hat uns wohl durch diese Monate getragen...

 

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