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Information zu Hilfsprojekten

100% deiner Spende für Hilfsprojekte

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ehrenamtlich und nachhaltig

damals konnten wir dank zahlreicher Spenden, gesammelt unter anderem bei Vorträgen, die ersten Häuser bauen und Reis finanzieren. Da sich jedes Mitglied wie auch der gesamte Vorstand bei DIMBALE.com ehrenamtlich engagiert, können wir nach wie vor 100% deiner Spende direkt in Hilfe investieren. In diesem Zusammenhang ein großes Danke an jene FIRMEN, die uns immer wieder auf besondere Weise unterstützen und Kosten für den laufenden Betrieb - Gebühren, Telefon- und Fahrtkosten ... - übernehmen.

Ausgaben für Hilfsaktionen seit 2010

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mehr als 150.000 Euro seit März 2010

ein Hauptaugenmerk unserer Hilfstätigkeit liegt auf der Tatsache, dass wir den Menschen vor Ort, in ihrer Heimat helfen - dort, wo ihre Familien, ihre Freunde leben, wo ihre Ahnen die letzte Ruhe fanden. Im Rahmen einer Reise nach Senegal wurde über DIMBALE.com erstmals im März/April 2010 notleidenden Kindern und Familien in Senegal geholfen. Mittlerweile haben wir unser Aktionsgebiet von der Stadt Mbour in den Regionen Fatick und Kaolack erweitert. Seit Beginn konnten wir unter anderem folgende Hilfsprojekte finanzieren:

Hausbau

Hausbau

  • seit 2010
  • 39 neue Häuser
  • im Bereich der Stadt Mbour, im Lepradorf Koutal (Region Kaolack) und in Tagdiam (Region Fadick)
  • die Häuser werden schlüsselfertig übergeben
  • Ausgaben: 69.900.000 FCFA * 106.718 Euro

Schuleinschreibung

Schuleinschreibung

  • seit 2013
  • rund 1.220 Kinder
  • Ausgaben: 3.800.000 FCFA * 5.800 Euro

Die Einschreibgebühr variiert je nach Schule und Alter zwischen 1,50 und 15 Euro - in manchen Schulen auch darüber.

Schulpatenschaften

  • seit 2013
  • Ausbildung in einer Privatschule
  • Ausgaben: 2.300.000 FCFA * 3.511 Euro

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Schulpatronanz

  • Unterstützung bei Schulfesten seit 2014
  • Getränke, Geschenke für die besten Schüler ...
  • Ausgaben: 1.208.800 FCFA * 1.845 Euro

Diese Feste sind eine wichtige Einnahmequelle für die Schule, um den laufenden Betrieb wenigstens annähernd aufrecht erhalten zu können. Der Erlös aus den Festen kommt direkt oder indirekt den Schülern zu Gute.

Reisverteilung

Ernährung

  • seit 2010
  • 37.000 Kilo Reis
  • für rund 1.100 Familien
  • Ausgaben: 13.519.200 FCFA * 20.640 Euro

Darin inkludiert sind neben Reis auch andere Nahrungsmittel: Zucker und Datteln (zu Ramatan, bei Bränden), Ziegen (auf Wunsch von Kindern für extrem arme Familien) und ein Rind für eine Hochzeitsfeier.

Brunnenbau

Brunnenbau - inklusive Einzäunung

  • seit 2017
  • Premiere
  • für 4 Bauern-Familien
  • Ausgaben: 1.637.500 FCFA * 2.500 Euro

im Preis sind neben dem Bau des Brunnens (Baumaterialien, Brunnen-Baumeister, Helfer) auch Kosten für die Umzäunung des Feldes, auf dem der Brunnen steht, mitberechnet.

Kind beim Arzt

Verschiedene Hilfstätigkeiten

Neben diesen Hauptsäulen der Hilfstätigkeit von DIMBALE.com werden bei Bedarf auch andere Punkte finanziert:

  • Medikamente
  • Arzt- und Spitalskosten
  • Pferdekalesche
  • Schulmaterialen
  • ...

Was ist dein Euro "wert"?

JEDER Euro hilft!

es gibt keine "kleine" Spende. Überzeuge dich selbst von der großen Wirkung und den Möglichkeiten von ein paar Euro

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1,50 bis 15 Euro

Schuleinschreibung

... je nach Schule, Region und Altersstufe - ermöglichen einem Kind den Schulbesuch FÜR EIN GANZES JAHR. Viele Familien sind aufgrund der ständig steigenden Armut, Arbeitslosigkeit und hohen Kinderzahlen schon mit Kosten von 1,50 Euro überfordert ...

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19 bis 25 Euro

ein Sack Reis

...reichen für einen 50 Kilo-Sack Reis, mit dem sich eine durchschnittliche Familie einen Monat ernähren kann. Großfamilien brauchen bis zu drei (!) Säcke. Die Preise variieren je nach Region und Jahreszeit.

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220 bis 280 Euro

Schulpatenschaft

... sind für die Übernahme einer Schulpatenschaft beim Besuch einer Privatschule notwendig. Inkludiert sind unter anderem die Schuleinschreibung, monatliche Schulkosten, einheitliche Schulkleidung und teilweise die Anfahrt mit Pferdekalesche. Die Preise variieren ja nach Schule, Region und anderen Faktoren.

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2.700 Euro

Brunnen, Einzäunung

... ermöglichen Bauern die Bewirtschaftung ihrer Felder das ganze Jahr über durch den Bau eines Brunnens. Auf diese Weise kann gleichzeitig mehreren Familien besonders nachhaltig geholfen werden. Dank des Brunnens können sie auch in der Trockenzeit (November bis Juni) ihre Felder bestellen und Früchte anbauen, um damit ihre Familie zu ernähren und durch den Verkauf am Markt Geld zu verdienen.

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3.100 Euro

Neues Haus

... sind notwendig, um für eine notleidende Familie ein neues Haus mit 2 großen Zimmern, einem Nebenraum und Veranda zu errichten. Darin inkludiert sind auch Kosten für Organisation, Verpflegung der Bauarbeit (Getränke, Tee ...) etc. Leider sind die Preise - bspw. für Zement und Eisen - stetig im Steigen.

Unsere Hilfsprojekte im Detail

kaputte Lehmhütte

mehr Sicherheit und Lebensqualität

  • eine Regenzeit, ohne dass Wasser durch Dach und Wände fließt
  • ein Haus, das auch (Sand-)Stürmen standhält
  • eigene 4 Wände, die Sicherheit bieten, auch wenn die Nachbarhütte brennt
  • Türen und Fenster, welche Diebe, Schlangen und Ratten aussperren

all dies ist in Senegal bei Gott keine Selbstverständlichkeit. Stroh- und Lehmhütten findet man in beinahe jedem Dorf. In der Regenzeit (Juli bis Oktober) saugt der ungebrannte Lehm ständig Wasser auf und wird dadurch aufgeweicht. Nach zwei, drei Jahren fällt die Hütte in sich zusammen und muss neu gebaut werden.

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Ein weiterer gefährlicher Punkt ist das Kochen mit offenem Feuer - teils IN der strohbedeckten oder gänzlich aus Stroh erbauten Hütte. Eine kurze Windböe und die Hütte steht in Flammen. Kaum eine Woche, kaum ein Tag vergehen, an dem es nicht brennt. Nur wenige Augenblicke... und die Hütte ist Vergangenheit. Nicht selten brennen gleich drei und mehr Hütten innerhalb kürzester Zeit nieder. Leider kommen dadurch immer wieder Kinder ums Leben, werden Menschen teils schwer verletzt. Feuerwehr gibt es in größeren Städten, doch bis sie vor Ort ist, bleiben nur noch verkohlte Überreste.

Das Wolof-Wort neeg bedeutet Zimmer und Haus zugleich. Denn meist besteht eine Lehm-/Strohhütte nur aus einem Zimmer. Darin schlafen nicht selten auf rund 12 Quadratmetern acht Personen - Eltern samt Kinder - und mehr. In dieser Hütte befindet sich zudem der gesamte Besitz der Familie - Kleidung, Geld, Nahrungsmittel.

Details zum Wohnbau

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  • Baumaterialien: Sand/Schotter und Zement für Betonziegel, Dachstuhl aus Holzstaffeln, Wellblech, 3 Eisentüren, 3 Eisenfenster, wasserfester Anstrich ... alle Materialien werden ausnahmslos in der jeweiligen Region gekauft
  • Größe: Zwei Wohnräume mit rund 3,5x3,5 Meter, ein 2x2 Meter großer Lagerraum sowie die den Wohnräumen vorgelagerte Veranda mit 2x5 Meter
  • Bauzeit: ca. 1 Monat
  • Gesamtkosten (inkl. Baumeister, Transport von Baumaterialien und Bauarbeiter): 3.100 Euro
    Stand: Herbst 2017

Transparenz

  • alle von DIMBALE erbauten Häuser sind via GPS registriert
  • die Hausnummer ist fortlaufend - gegliedert nach Orten
  • über alle Ausgaben wird Buch geführt und gibt es Rechnungen
  • wer ein Haus finanziert, bekommt die GPS-Daten, Fotos, Informationen

Spenden-Kennwort: "HAUSBAU"

Grundfeste graben Eisen verputzen Dachvorsprung Grundfest 19 Djiallo 0042 Höhe GPS Stiegen 19 Djiallo 0042 19 Djiallo 0042

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Bildung als Basis für die Zukunft

ein bequemer Sessel und ein dazupassender Schultisch, bunte Farbstifte, Hefte und Schulbücher gehören bei uns wie selbstverständlich zum Schulalltag - nicht so in Senegal. Schreibutensilien sind - allein schon aus Kostengründen - Mangelware. Alte Schiefertafeln und Kreide helfen den Kindern beim Schreibenlernen. Zudem sitzen oft 4 Kinder rund um einen kleinen Schultisch. 80 Kinder pro Klasse sind keine Seltenheit.

Der Unterricht in der Pflichtschule ist grundsätzlich kostenlos. Allerdings beginnt für viele Familien das Problem schon bei der Schuleinschreib-Gebühr und beim Kauf von Schulsachen. In Privatschulen folgen zusätzlich monatliche Kosten - Tendenz: jährlich steigend. Dazu kommen noch tägliche Anfahrtskosten vom Wohnhaus, Jause etc. - unleistbar bei einem Monatseinkommen von gerade mal rund 30.000 FCFA (45 Euro) ... wenn überhaupt.

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DIMBALE finanziert Schuleinschreibung

Wir ermöglichen Kindern in Senegal die Grundausbildung. Denn je besser die Bildung eines Jugendlichen, desto größer ist seine Chance trotz extrem hoher Arbeitslosigkeit einen Arbeitsplatz zu finden. Auch die Möglichkeit, eine Universität zu besuchen, setzt guten Lernerfolg in der Grundschule voraus. Die Übernahme der Kosten für die Schuleinschreibung alljährlich zu Schulbeginn (Anfang Oktober) trägt dazu bei, dass Kinder überhaupt erst in die Schule gehen dürfen.

Spenden-Kennwort: "BILDUNG"

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Kauf von Lebensmitteln

Viele Menschen in Senegal haben kaum oder gar kein Frühstück, weil sie es sich nicht mehr leisten können - 30 Cent (!) für ein Brot mit Aufstrich und Kaffee. Ein Sack Reis pendelt zwischen 18 und 25 Euro. Eine durchschnittliche Familie braucht mindestens einen Sack pro Monat, große Familien bis zu 3 Säcke. Hat man Reis, fehlen noch Öl, Fisch oder Fleisch, Gemüse etc. - ganz zu schweigen von Kleidung und anderen Lebenserhaltungskosten.

Der Fisch ebenso wie Hühnerfleisch oder andere Beigaben sind rar im großen Kochtopf. Oftmals finden sie nur noch als Geschmacksbeigabe den Weg auf die große Essensplatte, wo 10 und mehr hungrige Hände hineinlangen. Besonders die Kinder leiden sehr unter dieser Tatsache, fangen an, Kohle und Sand zu essen, um den Hunger zu stillen. Die Folge: Magenblutungen, die zum Tod führen können. Selbst Erwachsene können ob des ständigen Mangels an Essen - sogar, wenn es einmal genug gäbe - nur noch wenig essen.

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Pervers: Die Lagerhäuser sind voll mit Reis und Lebensmitteln - nur leisten kann sich dies kaum jemand... das "System" macht es möglich

Durch den Kauf von Grundnahrungsmitteln, wie Reis und Zucker, versuchen wir den Ärmsten der Armen zu helfen. Zumeist erhält eine Familie einen 50 Kilo Sack Reis. Immer öfter teilen wir einen Sack auf zwei und mehr Familien auf. In Sonderfällen, wenn beispielsweise Familien durch Brand ihr Hab und Gut verlieren, kaufen wir umgehend Reis, Öl und Zucker, um ihre extreme Not zu lindern. Größere Mengen Zucker werden seit Jahren im Ramadan, dem muslimischen Fastenmonat, verteilt.

Spenden-Kennwort: "ERNÄHRUNG"

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Wasser aus eigenem Brunnen

Mit dem 1. Brunnen, errichtet im Frühsommer 2017 im Lepradorf Koutal, startet DIMBALE ein zusätzliches Projekt. Erfreulich ist dabei die Tatsache, dass wir mit dem Bau eines Brunnens mehreren Familien auf einmal und nachhaltig helfen können. Dieser Premiere-Brunnen wurde mittlerweile von vielen Einheimischen besichtigt und bewundert. Auch das damit zusammenhängende Projekt stieß auf erfreulich positives Echo. Denn mit dem Brunnen wird auch die Einzäunung für das Feld mit einem Maschendrahtzaun samt Eisenstehern mitfinanziert. Denn ohne Gitterzaun würden Tiere (Rinder, Schafe, Ziegen ...) das schmackhafte Grün des Gemüses abfressen. Auch die Gefahr, dass Diebe Gemüse stehlen, ist durch den Zaun geringer, da das Gelände - auch in der Nacht - einfacher überwacht werden kann.

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Das Wasser aus dem Brunnen kommt einerseits den auf diesem Feld arbeitenden Bauern für ihren Gemüse-Anbau zu Gute. Anderseits steht es natürlich jeder Familie im Dorf zur Verfügung, da sie Wasser aus der Ortswasserleitung oftmals nicht bezahlen können. Beim Brunnenbau ist die Nachhaltigkeit besonders hoch, da die begünstigten Familien künftig aufgrund ihrer Einkünfte die Schulkosten für ihre Kinder - hoffentlich - selbst bezahlen und ihre Ernährung sichern können. DIMBALE kann infolge wieder anderen Familien helfen.

Spenden-Kennwort: "BRUNNENBAU"

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Kinder- und Familienpatenschaften

Auf Wunsch von Familien in Österreich wird Kindern in Senegal der Besuch einer Privatschule ermöglicht. Je nach Schule und Region liegen die Kosten dafür bei 200 Euro pro Jahr und mehr - Tendenz: jährlich steigend. Darin inkludiert ist die Schuleinschreibung, die monatliche Schulgebühr und diverse Nebenkosten wie einheitliche Schulkleidung. Viele Eltern hoffen, dass, wenn ihr Kind eine Privatschule besucht, der Lernerfolg wesentlich besser ist. Unter anderem sind die Schülerzahlen in diesen Klassen wesentlich kleiner.

Grundsätzlich haben wir aktuell über DIMBALE.com kein fixes Programm für Patenschaften. Das hängt unter anderem damit zusammen, dass - wenn wir dieses Thema ernst nehmen - ein wesentlich höherer Verwaltungsaufwand entsteht. Dies betrifft sowohl die Abwicklung und Rückmeldung für die Spender hier in Österreich als auch die regelmäßige Umsetzung und Betreuung der Familie/des Kindes in Senegal. Wenn jemand aus persönlichen Gründen dennoch ein Kind oder eine Familie in Senegal auf besondere Weise und regelmäßig unterstützen möchte, helfen wir natürlich gerne weiter - KONTAKT.