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Privatymnasium finanziert neues Fischerboot

4. Mai 2020 - Update

20190012SMEin besonderer Moment für Fischer Omar Diop und seine Crew: das neue Boot wird erstmals ins Wasser gelassen. Die Rührung im Team ist spürbar: "wir können endlich wieder arbeiten, wieder Fische fangen". Die sichere Bauweise des Bootes wie auch die bunte Gestaltung inklusive Logos (Mary Ward Privatgymnasium und Dimbale) zog schon viele Blicke auf sich. Einziger Wehrmutstropfen: aufgrund von Corona und den dadurch erlassenen Auflagen müssen die Fischer bis spätestens 13:00 Uhr wieder zurück sein. Sie starten zwischen 5 und 6 Uhr am Morgen und sind normalerweise bis 18:00, 19:00 Uhr unterwewgs. Die Arbeit ist umfangreich und der Weg bis zu den Fischen oftmals weit. Dementsprechend gering fällt der Ertrag aus - nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass das Meer vor der Küste Senegals von großen Fangflotten gänzlich überfischt ist. Doch die Hoffnung lebt: "Es wird sicher wieder besser", ist Omar überzeugt.

Kosten des Bootes lt. Endabrechnung: 3.770 Euro. Darin inkludiert ist der gesamte Bootsbau - Arbeiter und Materialkosten, ein neuer Yamaha-Motor, Fischereibedarf (Netze etc.) sowie Benzin für die erste Tankung. Wir wünschen Omar und seiner Crew einen reichen Fang und vor allem stets eine gesunde Heimkehr.

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15. April 2020

Mary Ward-Gymnasium finanziert Fischerboot

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Es ist eine großartige Unterstützung ... In den vergangenen Monaten zeigten Schüler, Eltern und das Professorinnenteam des Mary Ward Privatgymnasiums und Oberstufenrealgymnasiums in St. Pölten, Niederösterreich, ein außergewöhnliches Engagement. Aufgrund umfassender freiwilliger Spenden konnten wir Ende März den Bau des 1. Bootes im Rahmen des Projektes "Boote für Leben" in Auftrag geben.

20150147SMAm 26. März begannen die Bootsbauer mit ihrer Arbeit: Holz kaufen, vo Hand aus in die richtige Form hacken, schleifen, zusammenbauen. Es ist bemerkenswert, mit welch geringem technischen Aufwand man in relativ kurzer Zeit ein stabiles Holzboot schafft. Als zusätzliche Sicherheit für Mannschaft und Boot wurde Anfang April an der Außenseite eine Glasfaserschicht aufgeklebt. Diese soll besonders in heiklen Situationen noch mehr Schutz bieten. In der 2. April-Woche fertigten Maler das Boot zu einem wahren Kunstwerk - bunt wie Senegal selbst. Dabei wurden auch die Logos des Mary Ward Gymnasiums und von Dimbale verewigt.

Hilfe für mehr als 200 Menschen

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Bis dato kostet das fertige Boot (ohne Motor) 1.150 Euro. In Summe - inkl. diverser Fischerei notwendigen Materialien - sind 3.900 Euro veranschlagt. Was man oft nicht bedenkt, ist die erfreuliche Tatsache, dass wir mit diesem einen Boot 200 und mehr Menschen helfen können. Dies wurde im Laufe der Bauphase aufgrund zahlreicher Telefonate klar. Jene, die Holz und andere notwendige Materialen verkaufen, haben ebenso ein Einkommen wie die Bootsbauer und deren Helfer, der künftige Boots-Besitzer und seine wechselnden Fischer-Kollegen. Dazu kommen noch die Frauen und Männer, welche für die Fischer vorarbeiten erledigen bzw. die gefangenen Fische weiterverarbeiten. Sie alle können durch die Einkünfte ihren Frauen, Kindern, Eltern und Großeltern helfen.

Fischen bedarf großem Respekt der Natur gegenüber, damit es auch morgen noch ausreichend Fische (= Nahrung) zu fangen gibt. Diese handarbeitsintensive, natürlich Art zu Fischen, mit schonenden Treibnetzen, bedingt darüber hinaus den Respekt vor den Naturgewalten des Ozeans. Mögen alle Fischer, die in diesem Boot aufs Meer hinaus fahren, wieder wohl behalten zu ihren Familien heimkehren.

Wir bedanken uns - insbesondere im Namen all jener Menschen in Senegal, denen wir mit dieser Spende helfen können, beim Mary Ward-Gymnasium St. Pölten. Danke auch an die Professorinnen rund um Karin Gwiss und Maria Wachtler für ihr Vertrauen und ihren persönlichen Einsatz.

Wir brauchen deine Hilfe beim Bau neuer Fischerboote - Details

Ein Boot entsteht ...

Fotos: Mamadou Senghor