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Großer Erfolg für Schuleinschreibung

November/Dezember 2020

Dimbale ermöglicht 690 Kindern den Schulbesuch

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Das Leben in Senegal wurde in den vergangenen Jahren zunehmend schwerer - heuer durch die vom Staat verhängten Corona-Auflagen für viele schon unerträglich. Infolge wollten Eltern ihre Kinder von der Schule nehmen, weil sie sich die Einschreibgebühr zu Schulbeginn - heuer erst Mitte November - nicht mehr leisten konnten bzw. wollten. In manchen Fällen hätte es an 6 Euro (!) gescheitert, dass das Kind 2020/21 nicht zur Schule gehen hätte dürfen. Umso größer ist einmal mehr unser DANKE an all jene Menschen hier in Österreich, die uns durch ihre Spende eine großartige Hilfe ermöglicht haben.

Großer Erfolg für Schuleinschreibung

November/Dezember 2020

Dimbale ermöglicht 690 Kindern den Schulbesuch

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Das Leben in Senegal wurde in den vergangenen Jahren zunehmend schwerer - heuer durch die vom Staat verhängten Corona-Auflagen für viele schon unerträglich. Infolge wollten Eltern ihre Kinder von der Schule nehmen, weil sie sich die Einschreibgebühr zu Schulbeginn - heuer erst Mitte November - nicht mehr leisten konnten bzw. wollten. In manchen Fällen hätte es an 6 Euro (!) gescheitert, dass das Kind 2020/21 nicht zur Schule gehen hätte dürfen. Umso größer ist einmal mehr unser DANKE an all jene Menschen hier in Österreich, die uns durch ihre Spende eine großartige Hilfe ermöglicht haben.

Großes Danke an Reinhard Wilhelm

Neben vielen privaten Spenden hat uns eine ganz besonders geholfen: unser langjähriger Freund und ehemaliger Direktor der Neuen Mittelschule Frankenfells Reinhard Wilhelm ging Ende August in Pension. Freunde und Wegbegleiter lud er aus diesem Anlass zu einer kleinen Abschiedsfeier und bat in diesem Zusammenhang anstelle eines Geschenkes um Spenden für die Finanzierung unserer Schuleinschreibung. Insgesamt 947 Euro kamen zusammen - vielen Dank an alle, die dazu beigesteuert haben. Denn ohne eure Hilfe sind wir hilflos.

Erwähnenswert ist weiters, dass die Schuleinschreib-Gebühr in manchen Regionen bzw. an manchen Schulen jedes Jahr teurer wird. Denn die Schulen sind mit ihren Aufgaben und steigenden Schülerzahlen im Verhältnis zu den staatlichen finanziellen Mitteln absolut überfordert. Trotzdem konnten wir für das Schuljahr 2020/21 in Summe in den Regionen Mbour, Fatick, Kaolack und Keur Momar Sarr für 690 Schüler die Einschreibgebühr übernehmen.

475 Kinder in Mbour und Tagdiam

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Mamadou Senghor kümmerte sich in Mbour/Oncad und anliegenden Stadtregionen um die Einschreibung. Auf besondere Weise unterstützt wurde DIMBALE dabei einmal mehr von Seydou Diop und seiner Hilfsorganisation vor Ort. Er und seine Helfer kennen die Situation der Familien vor Ort bestens und können uns daher noch effektiver und zielgerichteter unterstützen. Sie gingen beispielsweise in die Schulen, um zu eruieren, welche Kinder und Familien besonders arm dran sind. Ihnen wurde bei der Unterstützung der Vorzug gegeben. Diop wird darüber hinaus - gemeinsam mit Mamadou - immer mehr zu einem Sprachrohr von Dimbale, spricht bei jeder Gelegenheit - wie Taufen - über unser Engagement und wird mittlerweile auch zu Radio-Interviews eingeladen. Stets betont er: "Dimbale hilft auf großartige Weise und unterstützt - obwohl sie eine kleine Organisation sind - alle Jahre wieder notleidende Kinder und Familien in Mbour."

Seit einigen Jahren finanziert Dimbale auch die Schuleinschreibung im kleinen Dorf Tagdiam, mitten im senegalesischen Busch Nähe Fatick. Dies ist uns ein besonderes Anliegen, da wir bei unseren Reisen stets überaus freundlich in diesem Dorf aufgenommen werden. In die dortige Grundschule kommen auch Kinder aus den umliegenden Dörfern - jedes Jahr mehr. Heuer waren es 172 Schüler. Dabei fehlt es dem Direktor und den Lehrern an Grundlegendem - sogar an Strom. Aufgaben und Tests können oft nicht kopiert werden, sondern müssen von den Pädagogen für jeden einzelnen der Schüler eigens geschrieben werden. DIMBALE möchte schon seit einiger Zeit die vorhandene Photovoltaik-Anlage sanieren und erweitern - siehe HIER - einzig: es fehlt uns an dem nötigen Geld.

215 Kinder in Koutal und Keur Momar Sarr

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Für die Menschen im Lepradorf Koutal waren 2019 und 2020 überaus schwere Jahre. Sorgte 2019 u.a. das Fehlen von Trinkwasser über viele Monate nicht nur für gesundheitliche Probleme, war es heuer die schon erwähnte Corona-Krise. Schon im Frühjahr war der Schulunterricht immer wieder durch staatliche Maßnahmen infolge Corona unterbrochen. Der späte Schulanfang im Herbst - Mitte November statt Anfang Oktober - wird dazu führen, dass die Kids nächstes Jahr bis voraussichtlich Mitte/Ende August zur Schule gehen "dürfen". Um die Abwicklung der Schuleinschreibung kümmert sich unser Mitarbeiter Baba Toure und konnte dank der Spenden für 159 Kinder - quer durch alle Altersgruppen - die Schuleinschreibung finanzieren. Durch die Unterstützung einer Familie in Österreich kann der Junge Cheikh Kane sogar eine Privatschule besuchen.

Für viele Eltern kommen zu den Kosten der Schuleinschreibung übrigens auch noch Transportkosten, damit die Kinder zur Schule - z.B. nach Kaolack - kommen. Zumeist müssen sie den Bus 2. Mal pro Tag - am Vormittag und am Nachmittag - hin und retour bezahlen. Zwar reden wir hier von "nur" 15-20 Euro pro Monat, doch bei einem Einkommen von oftmals nicht mehr als 50 Euro pro Monat - für Reis, Fisch, Gemüse, Kleidung etc. - ist dies für die Familie eine große Belastung.

In Keur Momar Sarr, Region Louga, wurde Abtou Seck in den vergangenen Jahren zu einem zuverlässigen Mitarbeiter. Ihm ist die Unterstützung armer Familien schon viele Jahre ein persönliches Anliegen. Die Gegend im Herzen von Senegal bietet den Menschen nur sehr geringe Einkommensmöglichkeiten und nahe der Sahelzohne oftmals noch dazu widrige Lebensumstände. Umso wichtiger ist die Unterstützung durch DIMBALE bei der Schuleinschreibung. Abtou konnte mit Hilfe von Spendengeldern 56 Kindern den Schulbesuch ermöglichen.

Familien- und Schulpatenschaften

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Dankenswerter Weise haben Familien und Freunde in Österreich auf eigenen Wunsch Schulpatenschaften für Kinder übernommen, die eine Privatschule besuchen. Obwohl diese wesentlich teurer sind und monatlich Kosten aufwerfen, versuchen viele ihre Kinder dort unterzubringen. Der Grund: Die Klassen-Schülerzahl liegt meist unter 20 - anstelle von 80 bis 100 Kindern (!) an öffentlichen Schulen. Und darüber hinaus sind die Lernmöglichkeiten meist wesentlich besser - und damit letztendlich auch die Zukunfts-Chancen.

Die Form der Patenschaften ist dabei unterschiedlich - bei manchen Familien werden die Kosten für die Schuleinschreibung (aller) Kinder übernommen und die Familie bekommen jedes Monat einen Sack Reis. Für andere Kinder - so wie für Cheikh - hat hier in Österreich jemand eine Patenschaft für den Besuch einer Privatschule übernommen. Wenn du mehr über unsere Familien- und Schulpatenschaften wissen möchtest, kannst du uns gerne kontaktieren - siehe HIER. Allen Pateneltern sei auf diesem Wege herzlich für ihre Bereitschaft zu dieser Unterstützung gedankt.

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Fotos

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Fotos: Mamadou Senghor

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