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Fischer helfen mit Fisch im Namen von Dimbale

März 2021

Einzigartig: die Fischer helfen DIMBALE

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In den vergangenen Jahren haben wir schon vieles in Senegal erlebt. Viele Menschen kamen täglich zu uns, um uns um Hilfe zu bitten – von Hausbau bis Kauf von Reis und Unterstützung bei den Schulkosten für ihre Kinder reichten die Ansuchen. Nun allerdings ergab sich - OHNE unser Zutun - eine außergewöhnliche Situation: Alioune Fall, der Besitzer des 2. Bootes "Franz", begann mit seiner Crew auf Eigeninitiative die Arbeit von Dimbale zu unterstützen. "Ihr habt uns mit dem Boot geholfen, jetzt möchten wir euch bei eurer Hilfstätigkeit mit unseren Fischen helfen", meinte Fall.

Privatschule – finanziert durch Fische

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Im Detail gibt er immer wieder von seinem Fang einige Fische an Mamadou ab. Dieser verkauft sie und finanziert mit dem Erlös die monatlichen Kosten für die Privatschule von Khadiata Sow. Für sie übernahm Dimbale in Zusammenarbeit mit einem privaten Spender im Vorjahr die Schulkosten. "Damit ihr Geld für andere Hilfsaktionen sparen könnt, zahlen wir in eurem Namen die monatlichen Kosten", sagte Fall zu Dimbale-Mitarbeiter Mamadou Senghor.

Update 20. April: der Willi ist da, die Fische nicht ...

Leider waren in den vergangenen Wochen sehr wenig Fische da, kaum genug, um die Kosten für die Ausfahrt (Treibstoff etc.) zu finanzieren. Zudem herrscht sehr viel Wind und die kleinen Boote können kaum aufs Meer. Einige wagten es vergangene Woche dennoch ... zwei von ihnen kamen ums Leben. Dabei würden die Menschen den Fisch so dringend brauchen, da er – mit Hirse und Reis – ihr Grundnahrungsmittel darstellt. Umso trauriger ist die schon mehrfach erwähnte Tatsache, dass Hochsee-Flotten rücksichtslos fischen – oftmals mit Schleppnetzen – und laut diversen Informationen bis zu 70% des Fanges wieder ins Meer zurück schmeißen - ALLE TOT! Diese wurden auch vor gut einem Monat wieder tonnenweise am Strand von Mbour angespült.

Menschen (ver)hungern, und müssen gleichzeitig zusehen, wie ihre potentielle Nahrung am Strand verfault...

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Fotos: Mamadou Senghor, Mbour