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Das Massaker am Sternleitenhof

18. August 2018

Buchautor Wolfgang Haidin unterstützt DIMBALE

hadin wolfgang

Seit 2011 gibt es im Umfeld von DIMBALE einen ganz besonderen Freund: Wolfgang Haidin aus Seitenstetten, ehemaliger Lehrer an der Neuen Mittelschule Seitenstetten. Er war es im Herbst 2011, der DIMBALE erstmals zu einem Vortrag an die Schule einlud. Auf welch außergewöhnliche Weise die Schüler und Lehrer seither notleidenden Kindern und Familien in Senegal helfen, seht ihr HIER. Es gibt viele Möglichkeiten, die ehrenamtliche Arbeit von DIMBALE zu unterstützen - Wolfgang Haidin tut dies auf sehr persönliche Weise. Sein neuestes Werk behandelt auf 432 Seiten "Das Massaker am Sternleitenhof". Am Mittwoch, 03. Oktober 2018, von 19.00-22.00 Uhr wird der Autor persönlich im Bildungszentrum St. Benedikt in Seitenstetten (Details) aus seinem neuen Buch vorlesen. Der Reinerlös des Abends kommt über DIMBALE zu 100% Hilfsprojekten zu Gute. Herzlichen DANK!

Elffacher Mord im Jahr 1947

haidin sternleitenhofWas war geschehen? Im Oktober des Nachkriegsjahres 1947, zur Zeit der russischen Besatzung, wurden in einem Bauernhof in St. Peter/Au, Niederösterreich, fünf Erwachsene und sechs Kinder ermordet aufgefunden. Zwei in ihren Betten schlafende Kinder überlebten den Mordanschlag. Eine russische Kommission untersuchte den Mordfall zwei Tage lang, kam aber zu dem Ergebnis, dass Angehörige der Roten Armee nichts mit dem Fall zu tun haben. Dies, obwohl am Abend des Mordtages zwei mit Maschinenpistolen bewaffnete Uniformierte Ausweiskontrollen am Hof durchgeführt hatten. Danach durfte die österreichische Kriminalpolizei ermitteln. Die später aufgefundenen Projektile und Hülsen trugen eindeutige Verfeuerungsmerkmale russischer Maschinenpistolen. Vielleicht ging es um einen Schatz ... der Fall ist nach wie vor ungeklärt.

Das Buch ist in zwei Teile gegliedert. Der erste Teil - ca. 300 Seiten - ist als 'Dokumentarischer Roman' angelegt, in dem sich Fakten mit Fiktion nahtlos vermischen. "Eine Liebesgeschichte darf dazu schon auch einmal erfunden sein, aber das Bombardement des Bahnhofs St. Peter mit 5 Toten ist (leider) authentisch", so Haidin. Der zweite Teil - ca.140 Seiten - ist eine reine Dokumentation, in der sich der Autor auf damalige Zeitungsberichte aus den Beständen der Nationalbibliothek, Gerichtsakten aus dem Staatsarchiv in Wien, dem Landesarchiv in St. Pölten und dessen Außenstelle in Bad Pirawarth, Vernehmungsprotokolle, Obduktionsbefunde, Gemeinde-, Gendarmerie- und Pfarrchroniken sowie Zeitzeugeninterviews stützt. Besonders erschütternd wirken die zwischen den beiden Buchteilen eingefügten originalen Tatortfotos mit unkenntlich gemachten Gesichtern.

hadin stalingrad

Die Bücher gibt es direkt beim Autor

Wolfgang Haidin
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Das Massaker am Sternleitenhof
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