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Tonnen toter Fische am Strand

18. September 2018

Fassungslos

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Gestern bekam ich Fotos von unserem Mitarbeiter Mamadou aus Senegal, die mir beinahe den Magen umdrehen. Schon seit meinem ersten Tag in Senegal, Oktober 2005, kenne ich die Tatsache, dass große Fischfangflotten verschiedener ausländischer Nationen oftmals einen großen Teil gefangenen Fische vor der Westküste Afrikas wieder zurück ins Meer werfen. Diese treiben tot durch die Fluten, bis sie von der Strömung an irgend einem Strand angespült werden. Immer wieder sah ich selbst einige 100 dieser Fische in verschiedenen Größen am Strand von Mbour. Warum man die Fische ins Meer zurückschmeißt? Nun, weil ihre Größe nicht passt, diese Fischart heute nicht erwünscht ist und ähnliche "Gründe".

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Es stockt der Atem

Was sich allerdings auf diesen Fotos vom Wochenende zeigt, übersteigt alles, was ich bis jetzt sehen musste. Tausende und abertausende toter, großer Fische, teils zerfetzt, füllten den Atlantikstrand der Stadt Mbour. Ein Teil von ihnen trieb noch in den Wellen. Die Menschen hier leben in vielen Bereichen vom Fischfang, Fische Arbeites- und Nahrungsgrundlage. "Yaay booy" nennen die Senegalesen diesen Fisch, der für sie so wichtig ist, dass bekannte Musiker Lieder über ihn singen. Doch alle Jahre sind weniger Fische im Meer - ausgebeutet von großen, rücksichtslosen Hochsee-Fangflotten. Frauen, die ihre Familie ernähren sollen, sich kaum ein paar Kilo Reis leisten können, standen fassungslos am Strand mit Blick auf Tonnen verfaulenter Nahrung.

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Was sind das für Menschen, sogenannte „Fischer“, die derart achtlos mit dem Meer und allem, was darin lebt, umgehen? „Sie haben keinen Respekt vor Lebewesen, vor dem, was die Natur und Gott uns schenkt. Die Leute hier sind verzweifelt, verärgert … doch sie können nichts machen. Wenn das so weitergeht, ist das Meer bald leer gefischt … wo bleiben dann wir?“, fragt Dimbale-Mitarbeiter Mamadou. Die einheimischen Fischer in ihren kleinen Booten, die vom Fischfang leben und ihre Familien ernähren, sind oft tagelang auf hoher See unterwegs, weit entfernt vom Strand in gefährlichen Gewässern, und fangen doch meist nur noch kleine Mengen.

Wir von DIMBALE bemühen uns Jahr für Jahr notleidenden Familien mit Nahrungsmitteln zu helfen, kaufen Tonnen von Reis im Fastenmonat und ähnliche Projekte. Jetzt sehe ich (wieder) Fotos, wo mit einem Schlag das 100-fache und mehr einfach aus Profitgier und Respektlosigkeit vernichtet wurde.

Schaut euch bitte die Bilder an, bildet euch eure eigene Meinung, erzählt es weiter - DANKE.

Fotos: Mamadou Senghor

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